Für mich ist ein Laufzettel viel mehr als nur eine Liste – es ist mein Werkzeug, um Wege und Gedanken zu bündeln. Im Kern ist es ein Zettel mit Arbeitsschritten, die ich in einer bestimmten Reihenfolge ausführen will, egal wo ich gerade unterwegs bin.
Eine Einkaufsliste für den Alltag
Ich betrachte den Laufzettel wie eine Einkaufsliste für mein eigenes Zuhause oder den Job.
Ein klassisches Beispiel ist der Gang in den Keller: Ohne Plan laufe ich oft mehrfach, weil mir unten einfällt, was ich oben vergessen habe. Das steigert zwar die Schritte auf meiner Fitness-Uhr, kostet aber unnötig Zeit und Nerven. Der Laufzettel bündelt diese Schritte, bevor ich den ersten Schritt mache.
Universell einsetzbar
Der Keller ist dabei nur eine Form, wie ich dieses Werkzeug nutze. Das Prinzip lässt sich auf alles übertragen:
- Im Büro: Welche Unterlagen brauche ich aus dem Archiv, wenn ich ohnehin in die Etage muss?
- In der Stadt: Welche Erledigungen liegen auf einer Route, damit ich nicht kreuz und quer fahre?
- Im Haushalt: Was muss alles von oben nach unten (und umgekehrt), um „Leerfahrten“ zu vermeiden?
Warum ich das mache
Es geht mir nicht nur um die Zeitersparnis. Ein Laufzettel nimmt den Druck aus dem Moment. Ich muss nicht während des Laufens grübeln, was noch fehlt. Ich habe die Planung abgeschlossen und kann die Liste einfach abarbeiten.